Auszeichnungen

Heinze ArchitektenAWARD 2016

Der mit 40.000 Euro dotierte Preis stand in diesem Jahr unter dem Motto Wohnungsbau. Nachdem knapp 300 Projekte von Architektur- und Planungsbüros und 31 Einreichungen von Studenten eingegangen waren, hatte die namhafte Fachjury im Rahmen der Jurysitzung in Berlin die Aufgabe, aus der hohen Qualität der Einreichungen die besten Objekte auszuwählen.

Bei der Entscheidungsfindung stand auch in diesem Jahr die Einzigartigkeit in Entwurf und Umsetzung der eingereichten Objekte im Vordergrund, wobei die Gewinner in den Objektkategorien Einfamilien- und Zweifamilienhäuser, Mehrfamilienhäuser und Geschosswohnungsbauten sowie Sonderwohnungsbauten (Dachgeschosse, Lofts, historische Gebäude etc.) prämiert wurden.

Das Aktivhaus B10 wurde von den Jurymitgliedern bis in den Vorentscheid – auf die sogenannte Shortlist – gewählt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Gesprächsinitative

"Nachhaltige Lebenswelten"

Mobilitätsrevolution? Die Zukunft des autonomen Fahrens

Rathaus Stuttgart | Marktplatz 1 70173 Stuttgart | 12. Dezember 2016 |19 Uhr 

Die Informationstechnik revolutioniert unser Mobilitätsverhalten. In den Visionen der Entwickler wird der Autoverkehr nicht nur viel sicherer sein, wenn sich die Autos irgendwann allesamt selbst steuern und dabei miteinander kommunizieren. Zwischen Bus und Taxi könnten so auch neue Zwischenformen entstehen. Vor allem aber wird das Auto in einem neuen Sinne zum Wohn- und Arbeitsraum. Der Tag im Büro beginnt idealerweise beim Einsteigen vor der Haustür und endet am Abend auch erst wieder beim Aussteigen. Die wesentlichen technischen Fragen scheinen bereits beantwortet, die Umsetzung wird mit Hochdruck vorangetrieben. Doch was sind mögliche Risiken dieser Innovation? Welche Vorteile und Veränderungen kultureller Art sind zu erwarten? Werden die Autofahrer das Steuer tatsächlich aus der Hand geben wollen? An der Schnittstelle von technischen und kulturellen Fragen werden wir die Zukunft des autonomen Fahrens ausleuchten.

 

Podiumsdiskussion mit:

Hans-Christian Reuss

Professor am Institut für Verbrennungsmotoren und Kraftfahrwesen der Uni Stuttgart, Lehrstuhl für Kraftfahrzeugmechatronik. Zu seinen Schwerpunkten gehören die Vernetzung und Architektur von Elektroniksystemen, Software- und Diagnosetools sowie Elektromobilität. Europas größter Fahrsimulator wird an seinem Lehrstuhl betrieben.

Jobst Kraus 

Bis 2011 Studienleiter im Bereich Umweltpolitik und nachhaltige Entwicklung an der Evangelischen Akademie Bad Boll mit den Schwerpunkten Klimawandel, Energie, Mobilität. Er arbeitet u.a. als ehrenamtlicher Landesbeauftragter für nachhaltige Entwicklung beim BUND BW.

Max von Schönfeld 

Rechtswissenschaftler, Mitarbeiter am Institut für Informations-, Telekommunikations- und Medienrecht, Zivilrechtliche Abteilung (Prof. Dr. Thomas Hoeren) der  Westfälischen Wilhelms-Universität Münster zu den Themen Big Data & Mobility, Informations- und Datenschutzrecht, Urheber- und Wettbewerbsrecht. 

Moderation: Elke Uhl (IZKT)

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Impressionen von der Veranstaltung:

Gesprächsinitative

"Nachhaltige Lebenswelten"

Nachhaltigkeit, Digitalisierung, Demokratie: Welche Zukunft wollen wir?

Württembergischer Kunstverein | Schlossplatz 2 | Foyer | 70173 Stuttgart | 28. November 2016 | 19 Uhr 

Die rasend schnell voranschreitende Digitalisierung unseres Alltags bietet für die Nachhaltigkeitspolitik enorme Chancen. Effizienzgewinne sind in der urbanen Mobilität, bei Produk- tion und Lagerung, ja selbst im Be- reich der Resilienzpolitik zu erhoffen, wo man Wetterextreme schneller erfassen und zielgerichteter kom- munizieren kann. Eine sich selbst transparente Gesellschaft kann Güter und Personen aber nicht nur effizien- ter leiten, sondern diese auch sanft steuern. Sie wird nicht nur Umwelt- schädigungen oder Risikoverhalten eindeutiger zuschreiben und durch präzisere CO2-Besteuerung oder Ver- sicherungstarife mehr Gerechtigkeit schaffen. Sie macht zugleich unser Verhalten beobachtbar und wirft de- mokratietheoretische Fragen auf, die Harald Welzer in seinem Bestseller „Die smarte Diktatur“ thematisiert. Obwohl wir noch am Anfang dieser Entwicklung stehen, drängen sich diese Fragen bereits mit Vehemenz auf: Wer darf wen wann beobachten? Macht Digitalisierung die Gesell- schaft demokratischer? Welche Trans- parenz wollen wir? Sind wir wirklich unterwegs in die „smarte Diktatur“?

Podiumsdiskussion mit 

Harald Welzer und Michael Resch 

Moderation:

Felix Heidenreich, IZKT 

Harald Welzer ist Professor für Soziologie, Publizist sowie Mitbe- gründer und Direktor der Stiftung „Futurzwei“, die sich das Aufzeigen und Fördern eines neuen, zukunfts- fähigen Lebens und Wirtschaftens zur Aufgabe gemacht hat. Seine Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind Erinnerung, Gruppenge- walt und kulturwissenschaftliche Klimafolgenforschung.

Michael Resch ist Professor am In- stitut für Höchstleistungsrechnen und Direktor des Höchstleistungs- rechenzentrums Stuttgart (HLRS), eines der schnellsten zivilen Re- chensysteme Europas. Zudem lei- tet er seit 2011 das Informations- zentrum der Universität Stuttgart (IZUS). Seine Forschungsschwer- punkte sind Informationswissen- schaften, -technologien und -philo- sophie. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Impressionen von der Veranstaltung:

Auszeichnungen

Iconic Award 2016 für Aktivhaus B10

ionic award

Das Aktivhaus B10 wurde mit dem „Iconic Awards 2016 – Best of Best“ ausgezeichnet (in der Kategorie: Architecture). Die Preisverleihung fand am 4. Oktober 2016 in Münchens bekannter BMW Welt statt.

Verleihung Ionic Award 2016, Fotograf: Lutz Sternstein, www.phocst.com

Die Iconic Awards werden vom Rat für Formgebung in Frankfurt am Main ausgelobt. Die Iconic Awards sind der erste neutrale internationale Architektur- und Designwettbewerb, der die Disziplinen in ihrem Zusammenspiel berücksichtigt. Prämiert werden visionäre Architektur, innovative Produkte und nachhaltige Kommunikation aus allen Sparten der Architektur, der Bau- und Immobilienbranche sowie der produzierenden Industrie in fünf Hauptkategorien.

Gesprächsinitative

"Nachhaltige Lebenswelten"

Große Distanzen - Die Zukunft der globalen Mobilität

Rathaus Stuttgart | Marktplatz 1 | 70173 Stuttgart | 27. Juni 2016 | 19 Uhr 

Der Traum vom Fliegen hat sich in der Moderne auf spektakuläre Weise erfüllt. Längst wird es eng im europäischen Luftraum. Bis 2035 soll sich die Zahl der Fluggäste sogar noch verdoppeln. Dieses spektakuläre Wachstum ist nur möglich, weil Kerosin momentan fast beliebig verfügbar scheint. Das wird nicht immer so bleiben. Wann auch immer der „peak oil“ erreicht ist, eins ist sicher: Irgendwann ist Schluss mit der Ölförderung. Die klimaschädliche Wirkung des Flugverkehrs ist ein weiterer Faktor, der in den Fokus der öffentlichen Diskussion rücken wird. Ist vor diesem Hintergrund die Aufrechterhaltung eines  globalen Flugverkehrs möglich? Gibt es technische Alternativen oder wird der Flugverkehr unvermeidlich zurückgehen? Werden wir in Zukunft anders oder schlicht weniger fliegen? Welche Auswirkungen wird dies auf den Gütertransport, ebenso wie auf den Massentourismus haben? 

Podiumsdiskussion mit 

Weert Canzler, Torsten Kirstges und Andreas Strohmayer 

Moderation:

Dr. Frank Heinlein, Stuttgart Institute of Sustainability Stiftung e.V.

 

Dr. habil. Weert Canzler ist Sozialwissenschaftler und Mobilitätsforscher am Wissenschaftszentrum Berlin, wo er u.a. gemeinsam mit Andreas Knie die Projektgruppe Mobilität leitet. Zudem ist er Sprecher des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende.

Prof. Dr. Torsten Kirstges ist Direktor des Instituts für Innovative Tourismus- und Freizeitwirtschaft am Fachbereiche Wirtschaft der Jade-Hochschule in Wilhelmshafen. Zu seinen Forschungsfeldern gehören Tourismusmanagement und -marketing, Reiseverhalten, Klimagerechtigkeit und Ferntourismus.

Prof. Dr.-Ing. Andreas Stohmayer leitet die Abteilung Flugzeugentwurf am Institut für Flugzeugbau der Universität Stuttgart. Im Forschungsfokus stehen u.a. Leichtflugzeugprojekte und ökoeffiziente Konzepte in Verbindung mit alternativen Antriebs- und Speichertechnologie. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Impressionen von der Veranstaltung:

 

 

 

Gesprächsinitative

"Nachhaltige Lebenswelten"

Entdeckung der Einfachheit: kurze Wege

Rathaus Stuttgart | Marktplatz 1 | 70173 Stuttgart | 2. Mai 2016 | 19 Uhr 

Das Gehen – eigentlich eine der einfachsten Sachen der Welt. In der Verkehrsplanung wird dieser Art der Fortbewegung allerdings oft zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Gerade weil es so alltäglich und natürlich erscheint, hat das Gehen keine Lobby. Dabei vereinigt es viele Vorteile: Es ist gesund, produziert weder Lärm noch Abgase, ja es kann sogar der psychischen Gesundheit dienen. Innovative Ansätze haben daher die „walkability“, die Fußgänger Freundlichkeit von Städten zu einem Ziel erklärt. Mit bloßen Fußgängerzonen ist es dabei aber nicht getan. Vielmehr geht es darum, die Stadt als Ganzes wieder begehbar zu machen. Doch liegt das Gute tatsächlich so nah? Worin liegen Chancen, aber auch Grenzen einer Wiederentdeckung des Gehens? Im Dialog von Stadtplanern, Sport- und Kulturwissenschaftlern wollen wir die Zukunft des Gehens diskutieren.

Es diskutierten:

Hannelore Schlaffer, Professorin für neuere Deutsche Literatur

Martin Lanzendorf, Professor für Mobilitätforschung an der Goethe Universität Frankfurt a. M.

Wolfgang Schlicht, Professor für Sport- und Gesundheitswissenschaften an der Universität Stuttgart

Patricia Fuchs, Physiotherapeutin und Beirätin der Jugendinitiative der Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

Moderation: Felix Heidenreich, IZKT

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Eindrücke von der Kooperationsveranstaltung mit dem IZKT:

IZKT Veranstaltun 20160502

 

 

SIS ist Partner der Veranstaltung "Forum Architektur und Bau"

 
Am 13. April 2016 findet im Stuttgarter Haus der Wirtschaft von 09.00 - 18.00 Uhr das "Forum Architektur und Bau - Vision, gebaute Wirklichkeit und Forschung" statt. Der Stuttgart Institute of Sustainability Stiftung e.V. ist Partner der Veranstaltung.
 
Weitere Informationen finden Sie hier

iF Design Award 2016

Seit über 60 Jahren ist der iF DESIGN AWARD ein weltweites, anerkanntes Markenzeichen, wenn es um ausgezeichnete Gestaltung geht. Die Marke iF ist als Symbol für herausragende Designleistungen international etabliert. Der iF DESIGN AWARD gehört zu den wichtigsten Designpreisen der Welt. Aktivhaus B10 ist 2016 einer der Preisträger des renommierten iF Labels zählt. Die Zahl der Bewerber war groß: Die internationale Expertenjury hatte unter mehr als 5.000 Einreichungen aus 53 Ländern über die Vergabe des begehrten Gütesiegels zu entscheiden! B10 wurde in der Disziplin „Architektur“ in der Kategorie „Residential“ ausgezeichnet.

Efficycle: Aktivhaus B10 eine von 365 Initativen, die die Welt verändern

Laut dem französischen Efficycle ist das Aktivhaus B10 eine von 365 ausgewählten Initativen, die die Welt verändern. Die Redaktion ist der Meinung, dass das B10 in Anbetracht der nachhaltigen Entwicklung einen wahren Motor des Wandels darstellt. 

Weitere Informationen finden Sie hier.

 

 

Gesprächsinitiative
„Nachhaltige Lebenswelten“

Du bois pour le climat/Nachhaltig bauen mit Holz. Neue Anstätze und kulturelle Aspekte im Vergleich.

Institut français Stuttgart, Schloßstraße 51
8. Dezember 2015, 19 Uhr  

Holz ist ein lebendiges Material, das den Menschen auf besondere Weise anspricht, weil es regionale, historische und kulturelle Assoziationen wachruft. In den letzten Jahren hat die Architektur die Potenziale dieses Baustoffs weltweit neu entdeckt. Er hat viele Vorzüge und ist, sowohl was die Herstellung als auch die Entsorgung betrifft, besonders nachhaltig. Er stellt Architekten und Städteplaner vor spezifische Herausforderungen, eröffnet aber auch besondere Chancen. In einer trinationalen Debatte wollen wir an innovativen Projekten aus Frankreich, Österreich und Deutschland zeigen, was wünschenswert und was bereits möglich ist. 
Die Veranstaltung ist Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung „La légèreté de l’être – Aktuelle Bauten aus Holz in Frankreich“, präsentiert im Rahmen der COP21, die Klimakonferenz, die vom 30.11 bis zum 15.12.2015 in Paris stattfinden wird. 

Es diskutieten:

Helmut Dietrich, Architekt und Präsident von überholz, eine berufsbegleitende, interdisziplinäre Ausbildung für ArchitektInnen, TragwerksplanerInnen und HolzbauerInnen  in Linz.

Véronique Klimine, Architektin und Pionierin der Holzarchitektur in Frankreich (Grenoble).

Thomas Schäfer, Geschäftsführer des Landesverbandes HOLZBAU Baden-Württemberg  (angefragt) 

Moderation: Dominique Gauzin-Müller

Eindrücke von der Kooperationsveranstaltung mit dem IZKT:

 151208_IZKT_I

151208_IZKT_II

 

Gesprächsinitiative
„Nachhaltige Lebenswelten“

Was kostet die Welt? Nachhaltigkeit zwischen Biodiversität und Geo-Engineering 

Haus der Katholischen Kirche, Stuttgart
30. November 2015, 19 Uhr

Nachhaltigkeit scheint nicht ohne Zielkonflikte möglich: Wind- und Wasserkraftanlagen erzeugen z.B. „grünen“ Strom – bedeuten aber auch einen erheblichen Eingriff für Tiere, Pflanzen und Menschen. Der Schutz von Natur und Umwelt ist offensichtlich nicht immer im Gleichklang möglich. Welcher der beiden Faktoren soll aber im Zweifelsfall stärker gewürdigt werden? Welche Vorstellung von Natur und Umwelt haben wir – und welchen Preis sind wir bereit, für diese Vorstellung zu bezahlen? Unser Planet: eine beliebig gestaltbare Ressource – oder ein fragiler Organismus? Kann und soll der Wert schöner Landschaften und seltener Tierarten in Geld beziffert werden – oder ist schon eine solche Frage Folge eines fehlgeleiteten Denkens? Im Dialog zwischen normativen und empirischen Perspektiven wollen wir dieser für unser zukünftiges Handeln zentralen Debatte mehr Tiefenschärfe verleihen.

Es diskutierten: 

Prof. Dr. Franz Brümmer Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme/Abteilung Zoologie der Universität Stuttgart 

Dr. Franziska Dübgen, Universität Kassel

Prof. Dr. Michael Ahlheim, Lehrstuhl für VWL, insbes. Umweltökonomie sowie Ordnungs-, Struktur- und Verbraucherpolitik der Universität  Hohenheim 

Moderation: Herrmann Merkle, Leitung und Geschäftsführung des Hauses der Katholischen Kirche Stuttgart

Eindrücke der informativen Kooperationsveranstaltung mit dem IZKT:

 

 

 

 

Gesprächsinitiative
„Nachhaltige Lebenswelten“

Global gerecht – geht das? Nachhaltigkeit in einer komplexen Welt 

Haus der Katholischen Kirche, Stuttgart
19. Oktober 2015, 19 Uhr 

In Europa wird Nachhaltigkeit oft als langfristig zu bewältigendes Problem der Energieversorgung und der Mobilität gesehen. Vergessen werden dabei die komplexen Interdependenzen mit anderen Teilen der Welt. Auch wenn es Konsumenten hierzulande oft nicht bewusst ist – ihre Entscheidungen haben in vielen Fällen weitreichende Konsequenzen in anderen Ländern, und das in der Regel innerhalb kürzester Zeit. Sei es bei Textilien, bei Nahrungsmitteln oder bei elektronischen Geräten – jede Entscheidung für oder gegen ein Produkt übt einen direkten Einfluss auf Mensch, Natur und Umwelt aus. Übrigens nicht nur in Afrika oder Asien, sondern (auf Umwegen, aber doch spürbar) auch bei uns. Kann man vor diesem Hintergrund globale Nachhaltigkeit erreichen – und gleichzeitig allen gerecht werden? 

Es diskutierten:

Prof. Dr.-Ing. Astrid Ley Städtebau-Institut der Universität Stuttgart, Spezialistin für die nachhaltige Entwicklung in den Metropolen des Südens; viel persönlich Erfahrung vor Ort.

Christoph Schäfer (FAZ) 

Paulino Miguel (Forum der Kulturen der Welt)

Moderation: Dr. Felix Heidenreich 

Weitere Informationen finden Sie hier
 

Weltweit erstes Aktivhaus in Stuttgart

Offizielle Eröffnung u.a. mit Professor Werner Sobek, Staatssekretär Jürgen Walter sowie Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

Am Dienstag, 8. Juli 2014, wurde das weltweit erste Aktivhaus in der Stuttgarter Weißenhofsiedlung eröffnet. Geplant hat es der Architekt und Ingenieur Professor Werner Sobek, realisiert das auf Vorfertigung im Holzbau spezialisierte Unternehmen SchwörerHaus. Dank eines selbstlernenden Gebäudeauto- mationssystems erzeugt das Aktivhaus doppelt so viel Strom wie es selbst benötigt. Mit dem Überschuss versorgt es zwei Elektroautos und das benachbarte Weißenhofmuseum. Das an einem Tag montierte Aktivhaus ist Teil des von der Bundesregierung geförderten Forschungsclusters „Schaufenster Elektromobilität“. 

Weitere Informationen

Oberbürgermeister Fritz Kuhn eröffnete SIS-Veranstaltungsreihe

OB Kuhn

Stuttgarts Oberbürgermeister Fritz Kuhn eröffnete am 19. Mai 2014 in der Stuttgarter Stadtbibliothek die Podiumsdiskussion zu dem Thema „Nachhaltige Energie. Gut – und schön?“.

Als die Bundeskanzlerin nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima die Energiewende verkündete, konnte sie sich der generellen Zustimmung der Bürger gewiss sein. 3 Jahre später befürwortet die Mehrheit der Deutschen immer noch die Umstellung auf erneuerbare Energien.

Wenn es aber an die Umsetzung konkreter Maßnahmen geht, beginnen die Zweifel. Bürgerproteste gegen den Ausbau von Stromtrassen und Windkraftanlagen vor der eigenen Haustür formieren sich, kaum dass die entsprechenden Pläne bekannt werden. Von „Verspargelung“ und „Verschandelung“ der Landschaft ist die Rede.

Gleichzeitig intensivieren sich die Diskussionen über die Frage, wer das Ganze eigentlich bezahlen soll – und wie nachhaltig die eingesetzten Techniken wirklich sind. Lösen Systeme wie Großwindkraftanlagen unserer Probleme oder verlagern sie diese nur auf spätere Generationen? Vor welchen (technischen, ökonomischen und sozialen) Herausforderungen stehen die Gestalter neuer Energieversorgungssysteme? Wie gelingt die Energiewende?

Teilnehmer Podiumsdiskussion

Über diese Fragen sprachen die Leiterin des Instituts für Landschaftsplanung und Ökologie, Prof. Antje Stokman, der Inhaber des ersten deutschen Lehrsuhls für Windenergieanlagen, Prof. Po Wen Cheng, und der Technik- und Umweltsoziologe Prof. Ortwin Renn. 

Die Podiumsdiskussion war eine Gemeinschaftsveranstaltung von dem Verein Stuttgart Institute of Sustainability Stiftung e.V. (SIS) und dem Internationalen Zentrum für Kultur- und Technikforschung (IZKT) der Universität Stuttgart.